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2012-07-15 Silber für Roland Mitterlehner bei der Weltmeisterschaft im Bankdrücken in Orlando/USA PDF Drucken E-Mail

Silbermedaille R. Mitterlehner Bei den IBSA Weltmeisterschaften im Bankdrücken und Kraftdreikampf war Österreich durch den mehrfachen Weltmeister Roland Mitterlehner im Bankdrücken  vertreten. Gegen die Phalanx der Russen, die derzeit die Szene dominieren, stand Ihm Trainer Gregor Bialowas vom IMSB zur Seite. Roland präsentierte sich in herausragender Form, und stemmte sich eindrucksvoll zum Vize-Weltmeister hoch - ein Ergebnis mit dem er jedoch nicht ganz zufrieden war.

Mit 109 kg Körpergewicht startete Roland Mitterlehner in der Klasse bis 110kg. Bereits nach der ersten Versuchsreihe schien Gold außer Reichweite zu sein. Sergej Michalev (RUS), drückte gleich zu Beginn beeindruckende 230kg, scheiterte aber  im zweiten und dritten Versuch an 240kg.

Roland eröffnete den Wettkampf mit guten 210kg und lag damit nach dem ersten Versuch an zweiter Stelle. Im 2. Versuch drückte er dann ohne große Mühe 217,5kg, doch die Referees gaben den Versuch wegen Heben des Kopfes nicht. Im dritten Versuch  wollte Roland, das schon fast unmögliche doch noch möglich machen und ließ sich um die Goldmedaille zu gewinnen 232,5kg auflegen. Dieses Gewicht war 15kg über seinen Österreichischen Rekord. Roland drückte selbst dieses immense Gewicht unglaublich kraftvoll, bei sehr schön paralleler Hantelführung nach oben. Doch zu seinem Entsetzen gaben die Referees den Versuch wegen Anheben des Kopfes bei der Abwärtsbewegung! der Hantel nicht - eine umstrittene Kampfrichterentscheidung. Für den schwer enttäuschten Roland Mitterlehner bedeutete dies aber noch immer die Silbermedaille.

Roland zu seiner Silbermedaille: "Ich war top motiviert und erwischte eigentlich einen Traumtag. Ich hatte unglaublich viel Kraft an diesen Tag. Für mich war der letzte Veruch ein perfekter. Ich war selbst beeindruckt mit welcher Wucht ich das Gewicht hoch drücken konnte und habe nicht gespürt, dass ich den Kopf bei der Abwärtsbewegung gehoben habe. Für mich ist es völlig unverständlich, dass eine Regel, die eigentlich nur zur Sicherheit des Athleten dient und beim Drücken nicht den geringsten Vorteil bringt eine Weltmeisterschaft entscheiden kann. Schon 2010 hatte ich durch ähnliche Kampfrichterentscheidungen bei der Weltmeisterschaft das Nachsehen."

Quelle: ÖBSV

 

Letzte Aktualisierung ( Monday, 10. December 2012 )
 
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